Wieder mal: Senioren um tausende Euros abgezockt

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Tausende Euro abgezockt!

Betrüger mit der WhatsApp-Masche waren jetzt auch im Hinterland wieder erfolgreich. Eine Frau aus Gladenbach überwies am Sonntag (10. April) knapp 2.000 Euro in dem Glauben, den Betrag an ihre Tochter zu senden. Diese, so glaubte die Frau zumindest, hatte sich zuvor per WhatsApp an ihre Mutter gewandt und ihr von einem kaputten Handy und in der Folge einer neuen Handynummer berichtet. Erst nach der getätigten Überweisung fiel auf, dass es sich um Betrüger handelte.

WhatsApp-Chatverlauf
Immer wieder fallen Menschen auf die WhatsApp-Masche herein. (Grafik: Polizei)

Betrüger riefen bereits am Freitag (8. April) eine Seniorin aus der Region an und setzten auch diese massiv unter Druck indem sie ihr erzählten, dass ihre Tochter aufgrund eines verschuldeten Unfalls mit tödlichem Ausgang nun in Untersuchungshaft säße. Sie forderten Geld, angeblich als Kaution für die Tochter. Im ersten Anlauf übergab die Seniorin 5.000 Euro und Schmuck, doch die Betrüger forderten mehr.

Geldscheine
Die Seniorin verlor 8.000 Euro an die Betrüger.

Über Stunden hielten sie Kontakt, bestellten der Dame sogar ein Taxi für die Fahrt zur Bankfiliale. Dort hob sie weitere 3.000 Euro vom Konto ab und übergab es erneut einem Boten. Erst als das Telefonat beendet war, versuchte die Frau ihre Tochter zu erreichen. Von ihr erfuhr sie dann, dass es keinen Verkehrsunfall gegeben hatte und der Betrug flog – leider zu spät – auf.

Yu gi oh-Karten gestohlen

Ein Einbrecher stahl aus einer Wohnung das Bargeld aus einer Spardose und eine Mappe mit seltenen Yu gi oh-Sammlerkarten aus einem Mehrparteienhaus „Am Richtsberg“ in Marburg. Die Karten haben neben dem ideellen Wert einen geschätzten Sachwert von mindestens 1.000 Euro. Aus der Spardose fehlen zudem mehrere hundert Euro.

Massive Polizeikontrollen

Die Verkehrsdienste der Polizei im Landkreis Marburg-Biedenkopf und im Lahn-Dill-Kreis kontrollierten am „Car-Freitag“ nicht nur die Autos, sondern auch die Kradfahrer. Der Großteil der Motoradfahrer begrüßte die Kontrollen so wörtlich „in der Hoffnung auf die Identifizierung und Aussortierung der „schwarzen Schafe“ ausdrücklich.

Biker schnell in der Kurve auf blauer Maschine
Bei 17 kontrollierten Motorrädern und Kradfahrern mussten die Beamten insgesamt sieben Mal einschreiten. (Foto: Robert Chalmers)

An verschiedenen Kontrollstellen in Mittelhessen insbesondere an der Zollbuche an der B 255 und auf der B 253 an der Sackpfeife überprüfte die Polizei die Geschwindigkeit und die Technik. Bei drei Motorrädern war die Betriebserlaubnis nach technischen Veränderungen erloschen. Insgesamt fuhren 71 (knapp 4, 34 Prozent) aller zwischen 9 und 16 Uhr gemessenen 1.636 Fahrzeugführer zu schnell.
Unrühmlicher Spitzenreiter an diesem Tag war ein Kradfahrer aus dem Kreis Marburg-Biedenkopf, der die Kontrollstelle mit 180 km/h passierte. Ihn erwarten ein Bußgeld in Höhe von 700 EUR, ein dreimonatiges Fahrverbot, sowie 2 Punkte.

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