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In Bad Laasphe, Breidenstein, Dautphe, Frechenhausen, Landkreis, Region by RedaktionLeave a Comment

Im Perfstausee baden?

Heute, am Donnerstag, 13. Januar, ab 18.30 Uhr, findet im Breidensteiner Bürgerhaus eine öffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauwesen, Umwelt und Stadtentwicklung der Biedenkopfer Stadtverordneten-Versammlung statt. Es geht um die Zulassung des Hochwasser-Rückhaltebeckens der Perf als Badegewässer.

Ein Fest am Seeufer mit vielen Menschen und Buden
Vor rund drei Jahrzehnten bei der Einweihung des „Hochwasser-Rückhaltebeckens“ hofften wohl alle auf eine Nutzung als Badesee. (Archivfoto: Roger Schmidt)


Drei Wochen Sperrung!

An der Landesstraße 3288, Bottenhorner Straße, in Frechenhausen erneuert Hessen Mobil seit dem gestrigen Mittwoch die bestehende Fußgängerampel auf Höhe der Einmündung der Wiesenstraße und will diese mit moderner Signal- und Steuerungstechnik ausstatten.
Dafür wird die Fahrbahn der L 3288 in zwei Bauphasen halbseitig gesperrt und der Verkehr mit einer Baustellenampel geregelt. Die Einmündung der Wiesenstraße auf der Kurveninnenseite wird während der Bauzeit von rund drei Wochen voll gesperrt, die Umleitung erfolgt über die umliegenden Gemeindestraßen und wird ausgeschildert.
Im Rahmen des Neubaus wird die Fußgängerampel für die unbehinderte Mobilität ertüchtigt. Hierfür werden im Gehwegbereich unter anderem taktile Bodenelemente (Rippen- und Noppenplatten) hergestellt. Die Signalmaste werden erneuert und mit akustischen und taktilen Signalgebern für blinde und sehbehinderte Menschen ausgestattet. Die Lage der Ampelanlage bleibt, wie auch die Betriebszeiten von 6 bis 20 Uhr, unverändert.
Die Baukosten in Höhe von rund 50.000 Euro trägt das Land Hessen.

Buspläne geändert

Seit Montag fahren die Buslinien MR-46 und 383 nach einem geringfügig angepassten Fahrplan. Die Fahrt 001 der Buslinie MR-46 und die Fahrt 023 der Buslinie 383 werden um jeweils fünf Minuten vorgezogen.
Zudem werden bei der Linie 383 die Fahrten aus Richtung Bad Endbach nach Gladenbach und Marburg vorgezogen. Damit soll der Anschluss zu der Linie X38 in Gladenbach verbessert werden. Alle Regelfahrten starten dann drei Minuten früher in Bad Endbach-Schlierbach und den folgenden Haltestellen.

Ein weißer Bus im öffentlichen Personen-Nahverkehr
An der Haltestelle „Gladenbach-Busbahnhof“ erhöht sich die Standzeit beispielsweise um zwei Minuten. (Archivfoto: © RMV, Rainer Waldinger)


An der Haltestelle „Gladenbach-Busbahnhof“ erhöht sich die Standzeit um zwei Minuten und an der Haltestelle „Lohra-Neue Mitte“ um eine Minute. Im weiteren Verlauf bleiben die betreffenden Fahrten unverändert.
Alle Fahrpläne zum Download sowie eine Verbindungsauskunft gibt es online unter rmv-marburg-biedenkopf.de. Das neue Fahrplanbuch des Jahres 2022 ist auf Anfrage bei Benedikt Voußen (06421 405-1378) erhältlich.

Nur mit „3G“

In sämtlichen Verwaltungsliegenschaften der Kreisverwaltung Marburg-Biedenkopf gilt ab Montag, 17. Januar, die sogenannte 3G-Regel. Kundinnen und Kunden, die eine persönliche Vorsprache wünschen, müssen dann entweder vollständig, also zweifach, geimpft, genesen oder negativ getestet sein. Grund ist die aktuelle Corona-Lage.
Entsprechende Nachweise sowie ein gültiges Ausweisdokument sind bei einer persönlichen Vorsprache mitzubringen und bereitzuhalten.
Die Nachweise werden am Eingang überprüft. Kundinnen und Kunden, die keinen Nachweis erbringen, werden im Ausnahmefall oder in dringenden Notsituationen vor den Verwaltungsliegenschaften oder nach Möglichkeit in den Eingangsbereichen der Verwaltungsliegenschaften bedient.

Sichtbarkeit schafft Sicherheit

Gerade in der dunklen Jahreszeit sind besonders die Jüngsten im Straßenverkehr durch eingeschränkte Sicht gefährdet. Hinzu kommt, dass sie aufgrund ihrer Größe leicht zu übersehen sind. Damit es auf dem Schulweg zu keinen brenzligen Situationen kommt, hat die Stadt Bad Laasphe jetzt die Erstklässler in Bad Laasphe, am Teilstandort Niederlaasphe sowie in Feudingen und die Zweitklässler in Banfe mit Kindersicherheitswesten ausgestattet – insgesamt 120 Stück. Neongelb und mit zwei breiten Reflektorstreifen sollen sie die Sichtbarkeit der Kinder erhöhen und so zu mehr Sicherheit beitragen.

Daumen hoch! Die Stadt Bad Laasphe schaffte Warnwesten für die städtischen Grundschulen an. Die Akteure um Bürgermeister Dirk Terlinden (hinten, 2.v.li.) freuen sich. (Foto: Stadt Bad Laasphe)

Bei den Kindern der Banfetalschule konnten die Zweitklässler bedacht werden, da die Erstklässler bereits mit Warnwesten ausgestattet waren.
Die Westen sind extra in Kindergröße, ultraleicht und können ganz bequem über der eigenen Kleidung getragen werden. Auch die Erstklässler in Feudingen, Bad Laasphe und Niederlaasphe erhielten ihre Westen am vergangenen Montag.

Info für Angler

Der Stadt Bad Laasphe stehen für die Fangperiode vom 1. April bis 15. Oktober 2022 wieder drei Fischerei-Erlaubnisscheine für die Obernau-Talsperre zur Verfügung. Sie können zum Preis von je 102 Euro erworben werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, einen Kombischein für die Obernau- und die Breitenbach-Talsperre für 135 Euro zu erwerben. Hier wird das Kontingent zu einem späteren Zeitpunkt vom Wasserverband Siegen-Wittgenstein festgelegt.
Die Bewerber müssen im Besitz eines gültigen Fischereischeins sein und ihren Wohnsitz in der Stadt Bad Laasphe haben. Interessierte können sich bis zum 15. Februar bei der Stadtverwaltung Bad Laasphe, Mühlenstraße 20, (02752-909 352 oder -353) melden. Die Bewerbungen werden nach der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Erste Pfarrstelle

Susanne Scherer, die mit ihrem Mann und drei Töchtern in Dautphe wohnt, ist jetzt die neue evangelische Pfarrerin für Bischoffen und Wilsbach. Sie ist Nachfolgerin von Birgit Knöbel-de Felice. Schon seit November begleitet sie den Kirchenvorstand in Bischoffen und war im Konfirmandenunterricht mit dabei.
In Wilsbach arbeitet sie noch bis März 2023 mit Pfarrerin Anke Böhm zusammen, bis diese in den Ruhestand geht

Eine Frau im Altarraum - neben der Kanzel
. „Es ist schwierig, sozusagen mit angezogener Handbremse zu starten, weil wegen Corona kaum etwas stattfinden kann“, bedauert Susanne Scherer, die mit ihrer Familie in Dautphe wohnt. (Foto: Klaus Kordesch, eöa)

Es ist die erste Pfarrstelle für die studierte Ernährungswissenschaftlerin, die seit ihrer Konfirmation ehrenamtlich in verschiedenen Kirchengemeinden mitarbeitete, hauptberuflich aber als Ernährungsberaterin tätig war. Nach den Elternzeiten, hat Susanne Scherer dann in 2019 ihr Theologie-Studium abgeschlossen, dann ihr Vikariat in Oberhörlen absolviert und während des letzten Abschnitts in der Klinikseelsorge Dillenburg gearbeitet. An Pfingsten wird Pröpstin Sabine Bertram Schäfer sie in der Marienkirche in Niederweidbach offiziell ins Amt einführen.

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