„Jugendflamme“: Der Feuerwehr-Nachwuchs hat’s drauf

In Bad Laasphe, Banfe by Redaktion

Die Aufregung war den kleinen Teilnehmern anzumerken. Anfang der Woche gab es nämlich eine besondere Veranstaltung der Jugendfeuerwehr Banfetal: die Abnahme der Jugendflamme Stufe 1. Das ist für die Nachwuchs-Brandschützer – sozusagen der erste Wettbewerb im Feuerwehrleben.
Ganz konzentriert absolvierten die kleinen FFWler ihre Aufgaben. Und alle bestanden ihre Prüfung mit Bravour.

2 kleine Feuerwehrmännlein bei einer praktischen Prüfung mit Prüfer
Auch Sanitätsgerät galt es aus dem Fahrzeug holen und bereitzustellen: Der Nachwuchs stellte das Erlernte unter Beweis.

Die Jugendflamme ist ein dreistufiger Ausbildungsnachweis in Form eines Abzeichens für Jugendfeuerwehrmitglieder. „Dieses Programm bietet eine Möglichkeit, die Zeit der Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr interessant, abwechslungsreich und strukturiert zu gestalten“, sagte dazu Pressesprecher Andreas Hinkelmann. „Es ist somit zugleich Leitfaden für die Jugendfeuerwehrangehörigen und Hilfestellung für die Verantwortlichen.“

Gruppenbild der erfolgreichen Teilnehmer vor dem Einsatzfahrzeug
Stolz auf ihre Leistungen: Mats Jannis Hedrich, Jonas Diehl, Noah Wied, Mika Blecher, Nils Jäger, Jayden Lennox Kipper, Paul Kobusch, Philipp Kuhli sowie Fabian Schmidt und Kristian Schmidt. (Fotos: Feuerwehr)

In mehreren auf das jeweilige Alter und den Kenntnis- und Leistungsstand abgestimmten Stufen werden Jugendliche gemäß des Bildungsprogramms der Deutschen Jugendfeuerwehr an die Feuerwehrtätigkeit herangeführt.
Die Stufe 1 der Jugendflamme dürfen Jugendfeuerwehrleute ab zehn Jahren ablegen.

Viel Wissen

Die Jugendlichen des Löschzugs Banfetal hatten einige Aufgaben zu erfüllen, beziehungsweise Fragen zu beantworten: Es ging um Infos zum Absetzen eines Notrufs über die Handhabung eines Verteilers bis hin zum richtigen Bedienen eines Strahlrohrs. Auch das korrekte Auswerfen von Schläuchen mussten sie unter Beweis stellen; und mindestens drei feuerwehrtechnische Knoten oder Stiche galt es unter anderem zu beherrschen. Fazit: Um den Nachwuchs muss den Brandbekämpfern nicht bange zu sein.