Familie verlor Kind bei tragischem Brand: Unterstützung auch aus dem Nachbarkreis?

In Nachbarkreis by Redaktion

Nach einem schrecklichen Unglück im Siegbacher Ortsteil Tringenstein, bittet die Kirchengemeinde vor Ort für die betroffene Familie um Spenden. Bei einem Hausbrand kam am 24. Dezember ein zweijähriges Mädchen ums Leben. Als der Vater am Mittag Brandgeruch bemerkte und dem nachging, fand er die kleine Tochter nicht mehr ansprechbar im Kinderzimmer.

Reanimation misslang

Eine Reanimation durch ihn und die herbeigerufenen Rettungskräfte misslang, wie Hauptkommissarin Kerstin Müller bekanntgab. Die Zweijährige starb. Brandermittler der Kriminalpolizei untersuchten noch an Heiligabend den Brandort in der Oranienstraße. Derzeit geht die Polizei davon aus, dass der Brand im Kinderzimmer entstand. Die Staatsanwaltschaft Wetzlar hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Familie mit ihren beiden 9 und 10 Jahre alten Kindern, ist derzeit in einer Ferienwohnung untergebracht – allerdings nur noch bis zum morgigen Freitag. Das Wohnhaus selbst ist nicht bewohnbar. Es wird nun Geld gebraucht für die Beerdigung des Mädchens, für eine Unterkunft und weitere notwendige Anschaffungen. Zudem wird um Hinweise für eine Wohnmöglichkeit gebeten.

Ein Spendenkonto

Die Kirchengemeinde vor Ort hat eine Kontostelle eingerichtet, bei der das Geld zweckgebunden der Unterstützung der Familie zugute kommt. Wer spenden möchte kann das hier tun: Ev. Kirchengemeinde Siegbach, IBAN: DE22 5165 0045 0000 0855 30 – BIC: HELADEF1DIL (Sparkasse Dillenburg). Der Verwendungszweck lautet: „Spende Brand Tringenstein“.

Teelichter in einer Reihe
Die Familie hat an Heiligabend ein Schweres Schicksal erlitten. (Foto: S. Hermann, F. Richter)

Auch Bürgermeister Maik Trumpfheller bittet für die Familie um Hinweise und Unterstützung und ist unter m.trumpfheller @siegbach.de zu kontaktieren. „Wir können der Familie ihren schmerzlichsten Verlust leider nicht ersetzen, aber wollen ihr die bestmögliche Unterstützung geben und eine Perspektive bieten“, sagt das Gemeindeoberhaupt. So sind auch aus unserem Kreis (dem Nachbarkreis) entsprechende Hilfen willkommen.