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In Marburg, Wallau by RedaktionLeave a Comment

Eine Gefahr!

Eine rund 250 Jahre alte Stiel-Eiche an der Kreisstraße 109 zwischen Wallau und Weifenbach muss aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden. Das ergab eine Begutachtung durch einen vom Landkreis beauftragten Sachverständigen.
Da sich der Baum in der Absterbe-Phase befindet, ist nicht mehr gewährleistet, dass die restlichen Wurzeln dem Baum, der auf die Kreisstraße hinausragt, noch genug Halt geben können – ein Sicherheitsrisiko! Eine zunächst erwogene Kappung in etwa zehn Metern Höhe kann leider nicht erfolgen.

Stück Kreisstraße von Bäumen gesäumt
Die Eiche in Wallau muss gefällt werden. (Foto: Achim Gerhardt)

Zunächst stand im Raum, den Baum als Naturdenkmal auszuweisen, wozu bei der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Marburg-Biedenkopf ein entsprechender Antrag vorlag. Daher wurde ein Gutachter beauftragt, den Baum zu untersuchen. Bei dieser Begutachtung wurde der schlechte Zustand der Eiche festgestellt.
Da das durch die Fällung entstehende Totholz einen besonderen ökologischen Wert besitzt, wird dieses vor Ort gelassen. Dadurch dient der Baum auch in gefälltem Zustand weiterhin als Lebensraum für Pilze und Tiere.

Baustelle am Kreishaus

An der Baustelle zum Erweiterungsbau der Kreisverwaltung in Cappel wurde das bisherige Baufeld erweitert. Der Haupteingang bleibt während der Arbeiten nutzbar. Am Hauptgebäude selbst wird eine provisorische Rampe als barrierefreier Zugang zum Haupteingang errichtet. Die direkte Zufahrt zum Parkplatz der Kreisverwaltung von der Beltershäuser Straße ist gesperrt.
Eine Zufahrt zum Gelände der Kreisverwaltung ist über die Straße „Im Lichtenholz“ möglich. Teile des Gästeparkplatzes werden für das Abstellen der Baucontainer benötigt, daher sind Parkplätze knapp. Ausweichmöglichkeiten gibt es in der Raiffeisenstraße.

Jetzt digital!

Im Marburger Stadtarchiv werden zahllose historische Dokumente aufbewahrt. Urkunden, Adressbücher, Karten und Zeugnisse der Verwaltung und der Politik dienen Forscher*innen als Quellen. Die Ratsprotokolle von 1523 bis 1835 und das Marburger Stadtbuch von 1357 bis 1609 wurden nun von der Bundessicherungsverfilmung ausgewählt und digitalisiert.

Frau um die 50 vor alten Büchern und Dokumenten
Sandra Baumgarten, Leiterin des Marburger Stadtarchivs, mit historischen Ratsprotokollen, in denen auch ein Heinrich Spieß eine Rolle spielte. (Foto: Patricia Grähling, Stadt Marburg)

Die Marburger Schriften werden auf dem langzeitstabilen Medium Mikrofilm in speziellen Behältern zusammen mit anderen bedeutsamen historischen Dokumenten im zentralen Bergungsort Deutschlands eingelagert. „Wertvolles Schriftgut, das die politische, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung unserer Geschichte dokumentiert“, erklärt Stadtarchiv-Leiterin Sandra Baumgarten.
Unter Federführung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe lässt der Bund daher von den Landesarchiven, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und dem Bundesarchiv seit 1961 Mikrofilmkopien der bedeutsamsten Archivalien anfertigen: ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten.
„Für unser kleines Archiv ist es etwas ganz Besonderes, dass wir ausgewählt wurden“, freut sich die Archivarin.

Mitteilungen aus Biedenkopf

Wie gewohnt finden sich Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Biedenkopf hier, im Digitalen Amtsblatt. Heute geht es beispielsweise um die Änderung des Bebauungsplanes Nr. 12.2 „Gewerbegebiet Krummacker“. Interessierte werden auf der verlinkten Seite fündig.

Gesichter gucken

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf verlängert die Foto-Ausstellung „Gesichter des Engagements“ im Kreishaus bis Freitag, 29. Oktober. 88 Fotos von rund 250 ehrenamtlich engagierten Menschen aus dem Landkreis sind im Foyer des Landratsamtes (Im Lichtenholz 60 in Cappel) zu sehen. Interessierte können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten der Kreisverwaltung, besuchen. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

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