Sperren, schwätzen, dreschen: die aktuellen Infos

In Bad Laasphe, Landkreis, Nachbarkreis by Redaktion

Es wird saniert:

Am kommenden Dienstag, 24. August, werden im Bereich der nachfolgenden Straßenabschnitte Maßnahmen zur Instandsetzung der Straßen-Infrastruktur ausgeführt, wie die Stadtverwaltung Bad Laasphe mitteilt.

  • Puderbacher Weg Nr. 18 bis Nr. 33 (von 7.30 und 10.30 Uhr)
  • Hinterfang, ab Kalteborn Nr. 9 bis Hinterfang Nr. 17 (von 10.00 bis 13.00 Uhr)
  • Untere Weide Nr. 1 bis Nr. 5 (von 13.00 bis 16.00 Uhr)

Während der Arbeiten kann es zeitweise zu Beeinträchtigungen und Behinderungen kommen. Nach Abschluss der Maßnahmen sind die Straßenabschnitte wieder unmittelbar befahrbar.
Die Bürger werden gebeten, die Straßenabschnitte in den angegebenen Zeiträumen möglichst zu meiden und Fahrzeuge nicht im Bereich der Bauabschnitte am Straßenrand abzustellen. Witterungsbedingt können kurzfristige Veränderungen im Ablauf eintreten.

Vier Tage Sperrung

Eine viertägige Vollsperrung steht in den nächsten Tagen auch in Marburg an – und zwar vom 24. bis 27. August. Der Asphalt in der Herrmannstraße wird saniert. Deshalb ist es notwendig, die Straße in Ockershausen voll zu sperren.
Alle, die in und um Marburg zu tun haben, können die Stelle weiträumig über die Schwanallee, die Gisselberger Straße und die Graf-von-Stauffenberg-Straße umfahren. Die Umleitung wird entsprechend ausgeschildert.

Ein „Schwätz-Termin“

Im Rahmen des Themenjahres Backhäuser fand am Samstag der zweite „Schwätztermin“ am oberen Backhaus in Amöneburg-Mardorf statt. Die Schwätztermine sollen den aktiven Backhaus-Gemeinschaften in der Region die Möglichkeit geben, sich über aktuelle Themen auszutauschen und sich miteinander zu vernetzen.
Die rund 40 Teilnehmenden aus über 20 Backhaus-Gemeinschaften (viele auch aus dem Hinterland) konnten an thematischen Schwätztischen über Backkurse, Nachwuchs-Gewinnung oder den Ofenbau sprechen. Nebenbei konnten frischgebackene Brote und allerlei Kuchen probiert werden.

Gruppe Frauen vor einem alten Backhaus. Ein Mann übergibt eine Plakette.
Hier wird eine der Backhausplaketten überreicht. Alle aktiven Backhäuser der Region sollen eine solche erhalten. (Foto: Lahn-Dill-Bergland)

Neu ist übrigens die Backhausplakette, die nun an alle aktiven Backhäuser in der Region verteilt wird. Mit Hilfe eines QR-Codes können Besucher an den Backhäusern Wissenswertes über die jeweilige Backhausgeschichte erfahren. Mehr Infos über die noch heute genutzten Backhäuser unterlahn-dill-bergland.de.

Wahlbüro öffnet

Die Bundestagswahl wirft ihre Schatten voraus – auch in Bad Laasphe. Die Stadtverwaltung bittet Briefwähler darum, die Beantragung der entsprechenden Briefwahlunterlagen erst vorzunehmen, wenn sie ihre Wahlbenachrichtigung erhalten haben. Diese werden kreisweit zwischen dem 27. August und dem 4. September postalisch zugestellt.
Haben die Bürgerinnen und Bürger ihre Wahlbenachrichtigung erhalten, können sie auf dieser ganz einfach das Feld für die Briefwahl ankreuzen. Anschließend müssen sie die Benachrichtigung nur noch unterschreiben und sie der Stadtverwaltung zukommen lassen. „Die Briefwahlunterlagen gehen den Personen dann zeitnah postalisch zu. Alternativ können sie natürlich auch persönlich bei uns abgeholt werden“, erläutert Monika Treude. Das Wahlbüro im Rathaus ist ab Montag, 30. August, erreichbar.

Kreis führt Feldtag durch

Mitglieder des Gebietsagrar-Ausschusses und des Naturschutzbeirats haben den „Feldtag“ dazu genutzt, sich gemeinsam mit Landrätin Kirsten Fründt und Mitarbeitenden der Kreisverwaltung ein neuartiges Druschverfahren im Praxistest anzuschauen. Das Verfahren dient dazu, mit einem speziell umgebauten Mähdrescher Wildkräutersamen während des Dreschvorgangs heraus zu sieben.

Mähdrescher auf einem Feld bei der Arbeit.
Mit einem umgebauten Mähdrescher können Wildkräutersamen während des Dreschvorgangs herausgesiebt werden. (Foto: Landkreis)

Im Rahmen der Förderung der Biodiversität im Landkreis werden die Auswirkungen dieses neuartigen Druschverfahrens auf den Unkrautwuchs untersucht. Ziel ist es, den Wildkrautdruck auf die landwirtschaftlichen Flächen durch diese Mähdrusch-Technik zu verringern.
Für die Demonstration der neuen Technik im Rahmen des Feldtages stellte der Betrieb Ulrich Zick eine mit Wintergerste bestellte Fläche in der Gemarkung Fronhausen zur Verfügung.