Meinungsmache statt Wissenschaft? ZDF berichtet über Marburger OB-Kandidaten

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Für eine Fernseh-Reportage über „Impf-Skepsis“ sprach der Marburger Oberbürgermeister-Kandidat Dr. Frank Michler („Bürgerliste Weiterdenken – WDMR“) mit Rebecca Klose. „Der Anlass des Interviews war, dass wir auch in Marburg Aufklärungs-Flugblätter verteilen, in denen wir über die Risiken und die noch unzureichende Datenlage bezüglich der mRNA-Impfstoffe aufklären.“, erläutert der promovierte Diplom-Biologe die Hintergründe.

Langzeit-Schäden?

Im ZDF wurde der Beitrag gestern, 17. Februar, zwischen 22:45 und 23:15 Uhr ausgestrahlt. Der Videobeitrag ist auf dieser Seite einzusehen.
Statt einer normalen Impfstoff-Zulassung haben die neuen Impfstoffe von Pfizer und Biontech von der Europäischen Arzneimittelagentur (Ema) nur eine ‚bedingte Zulassung‘ erhalten, weil Daten über mögliche Langzeitschäden durch Autoimmun-Erkrankungen oder erhöhtes Krebs-Risiko nach so kurzer Studienzeit noch nicht vorliegen.

Versuchskaninchen?

Menschen, die sich jetzt gegen SARS-CoV-2 impfen lassen, „nehmen de facto an den klinischen Studien teil“ – heißt es in dem Flugblatt, das auch in der Reportage eine Rolle spielt.

Mann im Jackett vor einer Holzwand
Dr. Frank Michler wundert sich, dass „Skeptiker“ in ein negatives Licht gerückt werden: „Skepsis ist die Grundlage wissenschaftlicher Weltsicht. Wenn in Bezug auf das Impfen Skeptiker denunziert werden und blinder Glaube gefordert wird, bewegen wir uns auf eine mittelalterliche Geisteshaltung zu.“ (Foto: privat)

„In dem Interview habe ich auch betont, dass ich kein Impfgegner bin und in meinem Leben verschiedene Impfungen bekommen habe. Eine Impfung mit den neuartigen mRNA-Impfstoffen lehne ich jedoch ab. Die Entscheidung für oder gegen eine Impfung muss immer nach sorgfältiger Beratung zwischen Arzt und Patient von jedem einzelnen selbst getroffen werden.

„Diffamierende Rhetorik“

Daher setzen wir uns mit aller Kraft dafür ein, dass ungeimpfte Menschen nicht gesellschaftlich ausgegrenzt und diskriminiert werden. Ich bin erschüttert, dass nun sogar die Bundeskanzlerin Angela Merkel eine solche Zweiklassen-Gesellschaft befürwortet“, sagt Michler.
Weiter kritisiert er die diffamierende Rhetorik im öffentlichen Diskurs: „Mit Kampfbegriffen wie ‚Verschwörungstheoretiker‘ und ‚Corona-Leugner‘ werden derzeit Menschen verunglimpft, die mit guten Gründen auf eine mRNA-Behandlung verzichten. Laut ZDF-Vorankündigung darf Pia Lamberty eine ‚enge Verbindung von Verschwörungstheorien und Impfgegnern‘ herbeireden. Das ist Meinungsmache, und keine Wissenschaft!“

„Öffentlich diskreditiert“

Selbst Ärzte und Menschen in Gesundheitsberufen würden bereits öffentlich diskreditiert und unter Druck gesetzt, wenn sie eine abweichende Meinung haben, sagt der Interviewte.

Ärztin erklärt Patienten die Risiken zur Impfung anhand eines Merkblattes
Die Entscheidung für oder gegen eine Impfung müsse immer nach sorgfältiger Beratung zwischen Arzt und Patient von jedem einzelnen selbst getroffen werden, sagt Michler. (Foto: CDC)

Zur Debatte um Impf- und Maskenzwang meint er : „Das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist wie alle anderen im Grundgesetz verankerten Grundrechte ein Abwehrrecht gegen den Staat. Das bedeutet, dass der Staat nicht durch Zwangsmaßnahmen in meinen Körper eingreifen darf. Daraus leitet sich jedoch nicht ab, dass ich einen Anspruch darauf habe, dass der Staat die Gesundheit anderer durch Impf- und Maskenzwang schädigt, um meine Gesundheit zu schützen.