Hinweise zur Vergabe der Impf-Termine

In Gesundheit, Landkreis by Redaktion

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf weist gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz Mittelhessen und der Johanniter-Unfall-Hilfe (Regionalverband Mittelhessen) darauf hin, dass die Impftermine für das Impfzentrum Marburg ausschließlich durch das Land Hessen vergeben werden.

Besonders Gefährdete

Nach derzeitigen Stand ist davon auszugehen, dass das Land jetzt Termine für eine persönliche Schutzimpfung unter der Telefonnummer 116 117 sowie über die Website www.impfterminservice.de anbietet. Das gilt jedoch zunächst für die Menschen, die der höchsten Priorisierungsgruppe angehören. Nach Angaben des Sozialministeriums sind dies:

  • 1. Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben
  • 2. Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  • 3. Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • 4. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren im Sinne von § 6 Absatz 1 Satz 1 sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden
  • 5. Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin.
Arzt hält Coronatest. Hand hält Imfstoff.
Impftermine für das Impfzentrum Marburg werden ausschließlich durch das Land Hessen vergeben. (Foto: Wilfried Pohnke)

Weitere Informationen hierzu bietet das Hessische Ministerium für Soziales und Integration online auf www.soziales.hessen.de unter dem Stichwort „Fragen und Antworten zur Impfkoordination“.