„Bürgerliste Weiterdenken“ will kandidieren

In Kommunalpolitik, Landkreis by Redaktion

Aktivistinnen und Aktivisten von „Weiterdenken-Marburg“ treten mit einer neu gegründeten Wählergruppe „Bürgerliste Weiterdenken, WDMR“ zu den Kommunalwahlen am 14. März an. Der Biologe und Softwareentwickler Dr. Frank Michler kandidiert für das Amt des Oberbürgermeisters. Zu den Beweggründen für diese Kandidatur erklärt er: „Viele der demokratie- und gesellschaftszersetzenden Grundrechtseinschränkungen werden auch auf kommunaler Ebene mitbeschlossen und -verantwortet: Allgemeinverfügungen, Maskenpflicht, Sperrstunden.

„Demokratie erhalten“

Auch bei der Schließung von Sportstätten, Bürgerhäusern, Gastronomie, Friseurgeschäften, Fitness-Studios, Schwimmbädern und kulturellen Einrichtungen haben die Kommunen Einfluss, mit dem sie sich für mehr Freiheit einsetzen könnten. Da wir die Demokratie und die freiheitlich-demokratische Grundordnung erhalten wollen, uns aber von etablierten Parteien nicht repräsentiert fühlen, treten wir selbst zur Kommunalwahl an.“

Leute mit Masken und Abstand demonstrieren mit Plakaten gegen die Coronamaßnahmen.
Die Gruppe fordert unter anderem das sofortige Ende des Lockdowns und demonstriert regelmäßig in Marburg. (Foto: Archiv, privat)

Als wichtigste Themen führt Dr. Michler an: „Wir fordern ein sofortiges Ende des Lockdowns. Wir setzen uns dafür ein, dass Impfungen freiwillig bleiben. Es darf auch nicht durch Diskriminierung von Ungeimpften ein indirekter Zwang zur Impfung aufgebaut werden! Insbesondere nicht vor dem Hintergrund, dass die experimentellen mRNA-Impfstoffe im Eilverfahren und ohne Langzeitstudien zugelassen worden sind.

Wichtige Ziele

Weiter muss es einen breiten Bürgerdialog darüber geben, wie die durch Lockdowns und Freiheits-Einschränkungen beschleunigte Wirtschaftskrise so gelöst werden kann, dass wir nicht in ein autoritäres Gesellschaftssystem abgleiten. Wir wollen nicht in der Gesellschaft leben, die im Lock Step-Szenario der Rockefeller-Stiftung beschrieben wird: von oben nach unten streng kontrolliert von Regierungen und multinationalen Technologiekonzernen wie Amazon, Google, Facebook und Tesla. Stattdessen setzen wir uns für eine Gesellschaft ein, die von unten nach oben kontrolliert wird: frei und demokratisch.“