Gleich dreimal: fünfstellige Beute

In Landkreis, Nachbarkreis, Niederlaasphe by Redaktion

Beute in Niederlaasphe:

Unbekannte Täter sind in ein Autohaus in Niederlaasphe eingebrochen. Nach ersten Ermittlungen hatten sich die Unbekannten gewaltsam Zugang zu einer Lagerhalle verschafft. Anschließend entwendeten sie mehrere Sätze Autoreifen im Wert von 12.000 Euro.
Die Tat ereignete sich zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (27. November). Es ist nicht auszuschließen, dass dabei auch ein entsprechendes Transportfahrzeug zum Einsatz gekommen ist.

Felgen im Showroom
Unbekannte Täter sind in ein Autohaus in Niederlaasphe eingebrochen. (Symbolfoto: P. Mansukhani)

Zeugen, die Hinweise zur Tat geben können, wenden sich bitte direkt an die Kriminalpolizei in Bad Berleburg.

Fünfstellig!

Mit der Masche „Falscher Polizeibeamter“ war schon wieder ein Gauner erfolgreich. Eine Seniorin aus dem Landkreis übergab in dem Glauben, sie sei demnächst Opfer eines Einbruchs einem angeblichen Polizisten ihre Ersparnisse. Sie verlor damit eine fünfstellige Summe.
Die Fahndung der Polizei blieb erfolglos. Von dem Geldabholer liegt folgende Beschreibung vor: 40 bis 50 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß, dunkle, zurückgekämmte Haare, trug vermutlich schwarze Jacke.
Die Polizei empfiehlt, Senioren zu warnen vor solchen Machenschaften.

Neue Variante

Die Varianten sind vielfältig. So wurde einer weiteren Seniorin am Telefon vorgegaukelt, dass ihre Tochter bei einem Verkehrsunfall eine Frau getötet hat. Um einen Pflegeplatz für den verwitweten Mann zu bekommen, sei eine große Geldsumme nötig. Die ältere Dame hob daraufhin einen fünfstelligen Betrag vom Konto ab und übergab das Geld an eine Frau.
Die „Abholerin“ wird wie folgt beschrieben: etwa 20 Jahre alt, 1,60 bis 1,65 Meter groß und schlank. Sie hat dunkelbraune Haare, trug eine schmale Hose, eine kurze Jacke und hielt die ganze Zeit das Mobiltelefon in der Hand. Hinweise nimmt in diesem Fall die Kriminalpolizei in Bad Berleburg entgegen.

Wutreaktion

Und dann gab es noch einen Schaden in fünfstelliger Höhe: Nach eigenen Angaben des wohnsitzlosen 44 Jahre alten Mannes führte der Einzug seiner EC-Karte an einem Geldautomaten bei ihm zu einer wütenden Reaktion. Der Mann riss mehrere Plakate von den Wänden, legte sie auf den Automaten und zündete sie an.
Die Polizei löschte den Brand mit dem bordeigenen Feuerlöscher des Streifenwagens, nahm den Tatverdächtigen vorübergehend fest und übergab in letztlich in die ärztliche Obhut eines psychiatrischen Krankenhauses. Der Vorfall ereignete sich vorgestern, am Dienstag, um 21.15 Uhr, in der Postfiliale in der Bahnhofstraße Marburg. Bei der Aktion gab es keine Verletzten und es entstand kein weiterer Gebäudeschaden.