Rettungsdienst: künftig schneller am Einsatzort

In Nachbarkreis by Redaktion

Wie lang sind 30 Sekunden? Nicht mehr als ein Augenzwinkern in einem Menschenleben, im Rettungsdienst tatsächlich eine große Zeitspanne. Das kann jeder nachempfinden, der einmal die 112 gewählt hat und dann das Eintreffen des Rettungswagens herbeisehnt.

Noch moderner

Künftig können die Rettungswagen und Notärzte in Siegen-Wittgenstein tatsächlich bis zu 30 Sekunden früher am Einsatzort eintreffen. Möglich macht das eine Investition des Kreises in neue Alarmierungsechnik. Die Digitale Alarmierung wurde jetzt auf ein sogenanntes Multimastersystem umgestellt. Landrat Andreas Müller und Thomas Tremmel, Leiter des Amtes für Brand- und Bevölkerungsschutz, Rettungswesen haben das neue System jetzt offiziell in Betrieb genommen. „Wir haben die digitale Alarmierung in den vergangenen fast zwei Jahren Stück für Stück erneuert, umgestellt, erweitert und rund 800.000 Euro in die Modernisierung investiert. Ein echter Meilenstein für das Rettungswesen!“, betont Landrat Andreas Müller.

Noch schneller

Die Unterstützung und Stärkung von Feuerwehren und Hilfsorganisationen bei ihren oft lebenswichtigen Aufgaben war und ist hier zentrales Anliegen, in das der Kreis laufend investiert. Und durch künftige weitere geplante Veränderungen in der Alarmierungsstruktur sollen weitere Zeiteinsparungen möglich sein.

3 Männer am Rechner in der Leitstelle.
Landrat Andreas Müller (Mitte) mit Amtsleiter Thomas Tremmel (r.) an einem Disponenten-Arbeitsplatz in der Kreisleitstelle. (Foto: Archiv)