Kein „Suppenhock“ im ältesten Biedenkopfer Haus

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„Aufgrund der schwierigen Lage für Veranstaltungen und dem immensen Aufwand, ein Hygienekonzept zu erstellen und durchzusetzen, muss der Suppenhock leider abgesagt werden“, sagt Christoph Kaiser. Das Event war im Rahmen der Feier des zehnjährigen Bestehens des „Schenkbarschen Haus Museums“ Biedenkopf geplant.
Ebenso entfällt auch der geplante Vortrag zum Thema „Hexenverfolgung“ am 25. Oktober in der sogenannten Schwarzen Küche des Schenkbarschen Hauses. Beides solle, wenn die Situation es wieder zulasse, nachgeholt werden, so Kaiser.

Jahrhunderte

Das Schenkbarsche Haus ist übrigens das älteste Haus Biedenkopfs. Über einem mittelalterlichen Gewölbe mit romanischem Sandsteinbogen und einem Wehrturm, so ist es bei „Wikipedia“ zu lesen, wurde das ursprüngliche Gebäude vor 1254, zur gleichen Zeit wie die früheste Befestigungsanlage und die erste Kirche des Ortes, als Teil der „villa Biedencap“ errichtet.

Altes Fachwerkgebäude in der Altstadt
Das Schenkbarsche Haus hat seinen Namen von Schultheiß Schenkbar erhalten. (Foto: privat)

Darüber erheben sich fünf Stockwerke. Die beiden unteren, der sogenannte Hallenbau, wurden in mehreren Bauphasen im Mittelalter als Burgmannshof errichtet. Die drei heutigen oberen Stockwerke wurden 1610 von Schultheiß Schenkbar, nach dem das Haus seit den 1960er Jahren benannt wird, aufgesetzt.


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