5.000 Euro: Hilfe für Bedürftige in der Corona-Zeit

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Viele Obdachlose und sozial schwache Menschen leiden besonders unter der Corona-Krise. Die Suppenküche des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sorgt aktuell mit einer Notversorgung dafür, dass Menschen in schwierigen Lebenslagen auch in dieser Zeit eine Mahlzeit und Getränke bekommen. Um sie dabei zu unterstützen, spenden die Stadt Marburg und der Landkreis gemeinsam 5.000 Euro an die Suppenküche.

Gefährlich

„Für Wohnungslose ist die Zeit der Pandemie besonders gefährlich. Deshalb ist es uns als Stadt und Landkreis wichtig, die außerordentliche Arbeit der Suppenküche zu unterstützen“, sagte Oberbürgermeister Thomas Spies.
Die Folgen der Corona-Krise treffen obdachlose und einkommensschwache Menschen in ganz besonderem Maße. Zugleich kann die Suppenküche ihr Angebot derzeit nur als Notversorgung unter Beachtung strengster Hygienevorkehrungen durchführen. Der Notbetrieb verursacht dabei zusätzliche Kosten bei gleichzeitig steigender Nachfrage.

Zwei Männer und eine Frau mit Mund-Nase-Bedeckungen halten zu dritt einen Bescheid.
Oberbürgermeister Spies (links) und Landrätin Kirsten Fründt überreichten Christoph Quandel vom DRK-Kreisverband Marburg-Gießen den Zuwendungsbescheid von Stadt und Landkreis. (Foto: Thomas Steinforth, Stadt Marburg)

Die DRK-Suppenküche (förmlicher Name: DRK-Betreuungsstelle) wurde 1916 vom DRK-Kreisverband Marburg-Gießen ins Leben gerufen. Seit den 1980er Jahren wird die Suppenküche in erster Linie von Personen, die Obdachlosigkeit für sich selbst gewählt haben, aber auch von unfreiwillig obdachlosen und sozial schwachen Menschen in Anspruch genommen.

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