Skiclub Kleingladenbach: „bis jetzt eine Nullrunde“

In Kleingladenbach by Redaktion

„Wie immer waren wir gut vorbereitet mit Technik und der Anlage… das bedeutet auch immer: ein hoher Zeitaufwand und viel Arbeit rund ums Jahr“, sagt der Vorsitzende des Skiclubs Kleingladenbach im Gespräch mit Backland.News. „Dann haben wir auf die Kaltfront gewartet die dann eigentlich nicht kam.“

Keine weiße Pracht

Lediglich Anfang des Jahres habe es drei oder vier Nächte gegeben, bei denen die Temperaturen auf etwa minus sechs Grad sanken. Da haben die aktiven Mitglieder „alles gegeben was möglich war“ – aber der Schnee hat nicht ausgereicht für die Zwecke. „Von oben kam auch keine weiße Pracht“, merkt Achenbach resigniert an und berichtet, dass man dann versucht habe, wenigstens den Übungshang für Skischulbetrieb präpariert zu bekommen. Selbst dafür war zu wenig Schnee; und durch den einsetzenden Regen habe man nichts machen können.

Wenigstens die Skischule sollte (wie hier im Vorjahr) angeboten werden – aber auch dafür waren die Wetterbedingungen bislang nicht ausreichend. (Fotos: Archiv)

„Da konnte man den Schnee nur mal zum Schlittenfahren oder so nutzen.“ Ski- oder Skischulbetrieb hatten die Kleingladenbacher bis jetzt also gar nicht – und es ist ja nun bereits Ende Februar.

Unkosten gehabt

„Bis jetzt ist es also so, dass wir bereits Unkosten für Energie und dergleichen hatten und so in Vorleistung gegangen“, erklärt der Vorsitzende weiter und glaubt nicht, dass diese Kosten wieder eingeholt werden können.
„Selbst wenn es jetzt noch mal paar Nächte mit ausreichenden Minustemperaturen geben sollte, müssen wir gut überlegen ob sich das noch lohnt. Aber das zeigt sich dann.“ Schön wäre es, wenn es jetzt mal dreißig Zentimeter Neuschnee gäbe, hofft er mit den weiteren Mitgliedern. „Aber bis jetzt ist die Skisaison eine Nullrunde.“ Für heute (Mittwoch) sind ja stellenweise auch Schneeschauer angesagt – aber auch das verspricht keine Schneeverhältnisse die für den Wintersport ausreichen könnten.