Freilaufender Hund bedroht Mann – und weitere Meldungen

In Landkreis, Polizeiberichte by RedaktionLeave a Comment

„Fühlte mich bedroht“…

Am Freitag gegen 10.15 Uhr, verfolgte und verbellte ein freilaufender größerer hellbrauner Hund einen Spaziergänger. Der Mann fühlte sich dadurch bedroht und äußerst unbehaglich, zumal das Tier offenbar auch nicht auf die lautstarken Rufe seines „Frauchens“ reagierte. Letztendlich blieb der Mann unverletzt. Der gesamte Vorfall spielte sich an den Marburger Lahnwiesen im Hain gegenüber des Gesundheitszentrums ab. Die Hundebesitzerin war in Begleitung einer weiteren Frau, die ebenfalls einen Hund führte.
Die Dame des auffälligen Tieres trug eine hellblaue Jeans und einen schwarzen Anorak. Sie hatte langes, schwarzes, welliges, zu einem Zopf geflochtenes Haar. Die andere Frau trug eine gelbe, gefütterte Steppjacke mit längsverlaufendem Muster und ebenfalls eine Jeans. Sie hatte glattes, mittelblondes Haar. Die Polizei sucht nach weiteren Zeugen des Vorfalls, bittet um Hinweise zu der Halterin des hellbraunen Tieres und bittet insbesondere diese Frau, sich zu melden.

So viele Drogen-Fahrer…

Erneut fielen im Landkreis Fahrzeugführer bei allgemeinen Kontrollen auf. Montagmittag fuhr ein 39-jähriger (bereits als Betäubungsmittel-Konsument polizeibekannter) Mann mit einem Auto herum, obwohl er leicht alkoholisiert und zumindest unter dem Einfluss von Medikamenten stand. Am Dienstag stoppte die Polizei dann um 13.30 Uhr und um 16.20 Uhr erneut zwei weitere Autofahrer im Alter von 21 und 45 Jahren, bei denen die Drogentests positiv reagierten. Für alle drei war die Fahrt nach der Kontrolle zu Ende. Die Polizei veranlasste die notwendigen Blutproben. Die Fahrt zu Ende war auch für einen 57-jährigen Rollerfahrer. Der Deutsche stand weder unter Alkohol- noch unter Drogeneinfluss. Er wies sich bei der Kontrolle mit einem ausländischen Führerschein aus, bei dem sich auch nach eingehender Prüfung der Verdacht auf eine Fälschung erhärtete.

Vier Verletzte

Bei einem Frontalzusammenstoß zweier ins Schleudern geratener Autos verletzten sich die jeweiligen beiden Insassen. Rettungswagen transportierten drei zur weiteren Untersuchung der augenscheinlich nicht lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus. Ein Verletzte verzichtete gegen die Empfehlung der Rettungskräfte auf weitere Untersuchungen der Verletzungen. An beiden Fahrzeugen entstanden Totalschäden (Gesamtschaden: 40.000 Euro).
Der Unfall passierte am Dienstag um 22.40 Uhr, auf der langen Geraden der Landstraße 3092 zwischen dem Kreisverkehren Görzhausen und Michelbach. Beteiligt waren ein von Marburg nach Caldern fahrender grauer Ford Focus und ein entgegengesetzt fahrender schwarzer BMW. Beide Autos gerieten nach Zeugenaussagen auf der winterglatten und leicht schneebedeckten Straße ins Schleudern und stießen letztlich zusammen. Den Focus steuerte ein 18 Jahre junger Mann aus Allendorf. Neben ihm saß eine 18-Jährige aus Michelbach. Bei dem Fahrer des BMW handelt es sich um einen 57 Jahre alten Mann aus Runkel. Mitfahrer war ein 37 Jahre alter Mann aus Amöneburg. Die beiden Fahrer und der Mitfahrer im BMW kamen ins Krankenhaus.

Unfall im Schneegestöber

Glück im Unglück für einen 19-Jährigen aus Stadtallendorf. Zwar ist sein Renault nach dem Unfall erheblich beschädigt, aber er selbst blieb unverletzt. Der Mann fuhr am Dienstag von Amöneburg über die B 62 nach Stadtallendorf. In einer leichten Kurve verlor er im dichten Schneegestöber die Kontrolle.

Eine Wiese. Schneegestöber. Dahinter angedeutet Häuser.
In einer leichten Kurve verlor der Pkw-Fahrer im dichten Schneegestöber die Kontrolle. (Symbolfoto: Marcel Kessler)

Das Auto brach auf auf der schmierigen und glatten Straße aus und stieß massiv gegen die Leitplanke. Schäden entstanden an der Front und am Heck des Renault sowie an zwei Feldern der Schutzplanke. Der Renault war anschließend nicht mehr fahrbereit. Der Gesamtschaden liegt bei mehr als 5.000 Euro.

In Gartenmauer gerutscht

Ein 24 Jahre alter Autofahrer aus Gießen muss sich nicht nur wegen der nicht den Witterungsverhältnissen angepasste Geschwindigkeit, sondern auch noch wegen Unfallflucht verantworten. Die Polizei konnte den Tatverdächtigen aufgrund von Zeugenaussagen ermitteln. Nach bisherigen Kenntnissen fuhr der Mann über die Gießener Landstraße von Kirchvers nach Biebertal Krumbach, als das Auto in die Gartenmauer des Anwesens Gießener Landstraße 6 krachte.
Die Mauer stürzte dabei um. Der Mann fuhr anschließend einfach weiter ohne Kontakt mit dem Hausbewohnern oder der Polizei aufzunehmen. Er und sein 16-jähriger Mitfahrer blieben unverletzt. An dem Opel entstand ein Frontschaden in Höhe von mindestens 1.000 Euro.

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