Bei Gladenbach: mit dem Pkw im Fluss gelandet

In Bad Endbach, Gladenbach, Polizeiberichte by Redaktion

Im Fluss gelandet

In der Nacht zum Mittwoch um 3.50 Uhr verlor eine 27 Jahre alte Frau auf der Landstraße 3050 zwischen Bad Endbach und Gladenbach wegen plötzlich auftretender Glätte die Kontrolle über ihren Kleinwagen.
Der Fiat kam nach rechts von der Straße ab und landete letztlich in der Salzböde. Weder die in Nürnberg wohnende Fahrerin noch ihre 59 Jahre alte Mitfahrerin aus Lollar konnten sich aus dem erheblich beschädigten Auto befreien.

Verletzt und unterkühlt

Dazu war dann eine aufwändige Bergungsaktion durch Feuerwehr und Wasserrettungsgruppe der DLRG unter Einsatz der Drehleiter und von Rettungsschwimmern notwendig. Nach medizinischer Erstversorgung durch Notarzt und Rettungsdienst kamen die beiden verletzten und stark unterkühlten Frauen ins Krankenhaus.

Eine überschwemmte Straße. Ein Schild: Achtung: Fluss.
Nein – ein solches Schild stand nicht im Weg. Die Fahrerin geriet aufgrund von Straßenglätte in die Salzböde. (Symbolfoto: Distelrath)

Ein Abschleppdienst barg den Pkw aus der Salzböde. Die Feuerwehr richtete zudem eine Ölsperre ein und verständigte darüber auch die untere Wasserbehörde. Die Landstraße war bis etwa 4.30 Uhr zeitweilig voll gesperrt.

Zwei weitere Unfälle

Zwei weitere Unfälle wegen Glätte wurden der Polizei ebenfalls gemeldet. Ein weiterer mit Kollision zweier Pkw auf der Kreisstraße 3 zwischen Bracht und Schönstadt. (Beide Fahrer erlitten Verletzungen und kamen zur Abklärung und Untersuchung ins Krankenhaus.) Und einer am Mittwochvormittag auf der Landstraße 3077 zwischen Rauschenberg Bracht und Rosenthal. Dort rutschte ein Mann mit seinem Ford in den Graben. Alle Verkehrsteilnehmer sollten sich also auf mögliches (auch stellenweises) Glatteis einrichten.

Mit Glätte rechnen

„Insbesondere in den Morgenstunden zieht es meistens an. Alle Autofahrer sollten in der gegenwärtigen Jahreszeit abends und nachts, aber insbesondere auch am frühen Morgen immer mit Straßenglätte rechnen und vorsichtig fahren“, sagt auch Polizeisprecher Martin Ahlich.