Siegen-Wittgenstein rüstet sich für das Corona-Virus

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„Kreisgesundheitsamt, Rettungsdienst und Krankenhäuser in Siegen-Wittgenstein bereiten sich intensiv auf ein mögliches Auftreten des Coronavirus vor. Für diesen Fall bestehen bereits detaillierte Ablaufpläne“, sagt Landrat Andreas Müller: „Zentrale Anlaufstelle für Patienten mit einem Verdacht auf Infizierung mit dem neuen Grippevirus ist das Kreisklinikum in Weidenau. Mögliche Patienten werden dort aufgenommen und isoliert.“

Kontakt gehabt?

Eine Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus ist derzeit nur bei einem Aufenthalt in China oder bei engem Kontakt zu einer erkrankten Person möglich. Die Inkubationszeit beträgt bis zu 14 Tage. Wer also weder innerhalb der letzten 14 Tage in China war, noch einen entsprechenden Kontakt zu einem Erkrankten hatte, kann nach aktuellen Erkenntnissen in Deutschland nicht erkranken.

Krank wirkende Frau mit Schal um den Hals die sich ein Medikament zuführt.
Akut auftretende Atemwegsbeschwerden sind meist auf einen grippalen Infekt zurückzuführen. (Foto: Alexandr Litovchenko)

Akut auftretende Atemwegsbeschwerden sind daher am ehesten auf einen grippalen Infekt zurückzuführen. Mit einem Import einzelner Coronavirus-Fälle nach Deutschland muss trotzdem jederzeit gerechnet werden, wie der bestätigte Fall aus dem Landkreis Starnberg zeigt.

Feste Abläufe

Sollte ein Verdachtsfall in Siegen-Wittgenstein auftreten, bei dem ein Auslandsaufenthalt oder Kontakt zu einem nachweislich Erkrankten vorlag, bestehen für den Rettungsdienst und die Krankenhäuser also in Siegen-Wittgenstein besagte Ablaufpläne. Für Rückfragen zu diesem Thema steht das Gesundheitsamt unter der Nummer 0271-333 28 00 zur Verfügung.

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