Zigarettenautomat gesprengt – und weitere Meldungen

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Ein Knall:

Zeugen hörten gegen 3.30 Uhr einen lauten Knall. Eventuell nutzten die Täter ein Gasgemisch, um die Explosion auszulösen. Einen Zigarettenautomaten in der Marburger Sudetenstraße sprengten Unbekannte in der Nacht auf Freitag auf. Offenbar mit Erfolg: Die Diebe erbeuteten eine bis dato unbekannte Anzahl von Zigarettenpackungen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 2.100 Euro.
In den zurückliegenden Wochen ereigneten sich in Marburg übrigens bereits zwei ähnlich gelagerte Vorfälle.

Eine angebrochene Zigarettenschachtel liegt verlassen auf einer Außenfensterbank. Die Aufschrift auf der Banderole: "Rauchen ist tödlich".
Rauchen ist tödlich – und ein Aufsprengen des Zigarettenautomats gefährlich. Die Täter brachten sich also gleich doppelt in Gefahr. (Symbolbild)

Zu dem aktuellen Geschehen sucht die Kriminalpolizei dringend nach Zeugen und bittet um Mithilfe: Wer hat vor oder nach dem Geschehen verdächtige Personen oder Fahrzeuge rund um die Sudetenstraße wahrgenommen? Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Marburg, Telefon 06421-40 60.

Ein Exhibitionist

Am Freitag fiel ein Exhibitionist um 7.20 Uhr in der Paul-Natorp-Straße in Cappel und knapp 30 Minuten später auf dem Parkplatz des Bürgerhauses in der Goethestraße auf. Aufgrund der übereinstimmenden Personenbeschreibung und der räumlichen Nähe geht die Polizei davon aus, dass es sich um den gleichen Mann handelte. Der Mann war etwa 20 Jahre alt, zwischen 1,70 und 1,85 Meter groß und schlank. Er trug einen grauen Jogginganzug und eine graue Wollmütze. Die Fahndung nach ihm blieb erfolglos. Wer hat den Mann noch gesehen?

Wagen beschädigt

Der blaue Corsa stand zwischen Dienstag, 21 Uhr und Donnerstag, 18.50 Uhr geparkt vor einer Schule in der Leopold-Lucas-Straße in Marburg. Unbekannte schlugen oder traten zu und beschädigten dadurch den rechten Außenspiegel.

Gurtmuffel mit Drogen

Die Polizei führte am Donnerstagnachmittag im Kreis Verkehrskontrollen durch. Zwei Autofahrer hantierten während der Fahrt mit dem Handy herum, sechs weitere waren nicht angeschnallt. Bei einem Gurtmuffel ergaben sich zudem Hinweise auf den Konsum von Drogen.
Der Vortest bei dem jungen Mann schlug gleich auf drei Substanzen positiv an. Er musste eine Blutentnahme erdulden und durfte anschließend wieder gehen.

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