St. Elisabeth-Verein ehrte Mitarbeiter

In Marburg, Region by Redaktion

Einmal mehr gab es beim St. Elisabeth-Verein Marburg langjährige Mitarbeiter zu ehren. Für Diakoniepfarrer Ulrich Kling-Böhm trägt die Ehrung in der Emmauskirche dazu bei, „dass die Menschen den diakonischen Hintergrund unserer Arbeit spüren“. Denn außerhalb der Gottesdienste hat der St. Elisabeth-Verein die Möglichkeit, Räume und Kirche zu nutzen.

Besondere Münze

Das Besondere an dieser Ehrung war auch die Art und Weise, wie Vorstand Hans-Werner Künkel die zu Ehrenden würdigte: als Talk-Show,  jeweils zu zweit am Bistro-Tisch, im Wechselspiel Vita, Würdigung und viele Anekdoten und Erlebnisse. Des Weiteren wurde die Elisabeth-Münze verliehen, die eigens für die Ehrung außergewöhnlicher Menschen geprägt wurde.

Vier Jahrzehnte

40-jähriges Dienstjubiläum feierte Jürgen Krohn, wobei seine 20-jährige Bundeswehrzeit angerechnet wurde. 1997 und 1998 war er als Berufspraktikant im Elisabeth-Verein tätig, anschließend erfolgte die Ausbildung zum Diplom-Sozialpädagogen. Seit 1999 ist er im Intensiv Betreuten Wohnen (IBW) tätig.

Weitere Ehrungen

Jürgen Jacob ist 25 Jahre im öffentlich-kirchlichen Dienst beschäftigt, neben seiner Tätigkeit beim St. Elisabeth-Verein sind auch 15 Monate Zivildienstzeit beim DRK eingerechnet. Nach der Ausbildung zum Bürokaufmann und anschließender Verwaltungs-Tätigkeit ist er seit mehr als 15 Jahren in der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins tätig.
Cornelia Rieth arbeitet seit Oktober 1994 beim St. Elisabeth-Verein – zunächst als Hauswirtschaftskraft im Sozial Betreuten Wohnen (SoBeWo ). Als „gute Seele und Ansprechpartnerin für die Kinder und Jugendlichen“ war sie in unterschiedlichen Gruppen tätig – aktuell in einer Wohngruppe.

Familien begleiten

Petra Eidam fing im Oktober 1993 beim St. Elisabeth-Verein an. Mehr als 15 Jahre war sie als pädagogische Mitarbeiterin tätig, dann zwei Jahre als Sozialarbeiterin in der Vitos-Klinik. Seit Januar 2011 arbeitet sie wieder im Elisabeth-Verein, als Familienbegleitung in der Familienbegleitenden Wochengruppe (FbW) Rauschenberg.

Die Geehrten mit rot-grünen Blumensträußen freuen sich mit den Offiziellen über die Ehrung, wie das Gruppenfoto zeigt.

Elvira Noll war 21 Jahre in der Altenhilfe des St. Elisabeth-Vereins tätig sowie vier Jahre beim Landeswohlfahrtsverband. Die ausgebildete Krankenpflegehelferin arbeitete von 1998 an als Pflegehelferin in der Altenhilfe, später dann in der neu gegründeten Altenhilfe GmbH, wobei sich zwischenzeitlich freigestellt war für die Pflege der Mutter. Seit November befindet sie sich im Ruhestand.
Marco Schewe ist seit 2002 als Sozialpädagogische Fachkraft und Berater beim Elisabeth-Verein tätig. Zuvor war er acht Jahre im Sozialpädagogischen Zentrum Marburg-Biedenkopf angestellt, das im Rahmen einer Überleitung seit 17 Jahren zum St. Elisabeth-Verein gehört.  Im Juli wird er den Geschäftsbereich übernehmen.