Internationaler Besuch im DRK-Krankenhaus

In Biedenkopf by Redaktion

Jüngst waren Vertreter der nordjapanischen Kommune Kuzumaki im DRK-Krankenhaus Biedenkopf zu Gast, um einmal hinter die Kulissen der Klinik zu blicken. Die japanische Delegation, die zu dieser Zeit im Landkreis verschiedene Unternehmen besuchte, setzt sich in ihrer Heimat verstärkt für Klimaschutz ein und versucht junge Erwachsene durch eine gute Infrastruktur (Krankenhaus, Weinanbaugebiet und Wohnungen zu erschwinglichen Preisen) an die Präfektur Iwate zu binden.

Einblicke geboten

Volker Burk, Pflegedienstleister des DRK-Krankenhauses, zeigte den fünf Delegierten und Stefan Franke (Fachdienstleister der Stabstelle Klimaschutz und erneuerbare Energien des Landkreises) die verschiedenen Stationen und gab ihnen auch einen Einblick in die Zentrale Notaufnahme und Intensivstation sowie deren Abläufe. Natürlich wollten die Besucher auch wissen, was das Krankenhaus zum Umwelt- und Klimaschutz beiträgt und, ob man sich überhaupt mit dieser Problematik auseinandersetzt.

Die Japaner und die DRKler stellen sich zusammen zum Gruppenfoto. Zwei Japaner hocken davor.
Natürlich darf bei solch besonderem Besuch das Gruppenfoto nicht fehlen. (Foto: DRK)

Reiner Platt, Stabsstelle Vorstand, führte die Delegation in die Heizungs- und Technikräume des DRK-Krankenhauses Biedenkopf. „ Für uns ist gerade Energieeffizienz ein wichtiger Aspekt, einerseits der Umwelt zuliebe und andererseits natürlich auch, um Kosten zu senken und die Wirtschaftlichkeit unseres Krankenhauses zu optimieren“, so Reiner Platt.

Bestens gerüstet

Das DRK-Krankenhaus verfügt über eine Kälteanlage für die heißen Tage, die vor vier Jahren energieeffizient umgerüstet wurde. In Sachen Heizungsanalage setzt man in Biedenkopf auf Fernwärme, die einen Steinwurf entfernt via Hackschnitzel produziert wird. Sollte diese mal streiken, gibt es für den Notfall eine Gasheizung.

„Sehr angetan“

Sehr angetan äußerten sich die japanischen Besucher auch über die sehr gute Organisation und die enge Zusammenarbeit mit Belegärzten und umliegenden Krankenhäusern, wodurch gerade auch im ländlichen Raum eine gute medizinische Versorgung angeboten werden kann.