Hier und da im Hinterland: ausbauen, sanieren, ausbessern …

In Friebertshausen, Frohnhausen, Gladenbach, Sinkershausen by Redaktion

Der Kreis bringt wieder ordentlich „Schotter“ auf die Straße und investiert aktuell mehr als 2,5 Millionen Euro. Rund 370.000 Meter – so lang ist das Netz der Kreisstraßen, um das sich der Landkreis Marburg-Biedenkopf schließlich kümmern muss. Ausbauen, sanieren, Schadstellen ausbessern – und vieles mehr.

Mehr als 2,5 Millionen Euro, also „ordentlich Schotter“ investiert der Kreis aktuell in seine Kreisstraßen. (Fotos: Landkreis)

Neben größeren Straßenbauprojekten steht in diesem Jahr auch wieder eine Vielzahl von kleineren und größeren Ausbesserungsarbeiten auf dem Bauprogramm, die die Fachabteilung des Landkreises Marburg-Biedenkopf in enger Abstimmung mit HessenMobil plant und auf den Weg bringt. Kostenvolumen: 2.650.000 Euro. Die Kreisstraßen sind schließlich wichtiger Aspekt der regionalen Verkehrsinfrastruktur – und damit elementare Verbindungen für den Individual- und Nahverkehr sowie für die Landwirtschaft. Und eine intensive Nutzung geht nicht spurlos an den Straßen vorüber.
Zu den größeren Straßenbauprojekten zählt der Ausbau der Kreisstraße 108 in der Ortsdurchfahrt von Breidenbach-Wiesenbach.

Maßnahmen in Wiesenbach

Hier wird der Kreis zusammen mit der Gemeinde, dem Abwasserverband und der Energie-Netz Mitte aktiv: Mit dem Ausbau der Kreisstraße erfolgt auch die Erneuerung der Gehwege, des Kanals, der Wasserversorgung und von Stromkabeln. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen und werden etwa zwei Jahre andauern. Hierfür ist eine Vollsperrung der Kreisstraße erforderlich. Die Baukosten sind auf rund 727.600 Euro kalkuliert.
Der Kreis erhält eine Zuwendung nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) eine Zuwendung in Höhe von voraussichtlich 697.500 Euro.

Auch in Gladenbach

Auf der Kreisstraße 66 zwischen den Gladenbacher Stadtteilen Sinkershausen, Frohnhausen und Friebertshausen lässt der Kreis aktuell die Fahrbahndecke erneuern. In dem Abschnitt zwischen Sinkershausen und Frohnhausen wird die vorhandene Asphaltdeckschicht abgefräst und im Hocheinbau eine etwa acht Zentimeter dicke Asphalttragschicht und eine vier Zentimeter dicke Deckschicht aus Asphaltbeton hergestellt.

Von Grund auf

Zwischen den Ortslagen Frohnhausen und Friebertshausen wird die vorhandene Oberfläche abgefräst und eine etwa acht Zentimeter dicke Asphalttragschicht und eine vier Zentimeter dicke Deckschicht aus Asphaltbeton hergestellt. Zusätzlich werden Schadstellen sowie auch die Randbereiche der Fahrbahn im Tiefeinbau mit Frostschutzschicht und Asphalttragschicht saniert, um einen tragfähiger Oberbau zu erhalten. Die Fahrbahnränder werden außerdem in engen Kurvenbereichen mit „Bankettplatten“ befestigt, die Schutzplanken werden ebenfalls erneuert.

Roswitha Kraus (zuständige Sachbearbeiterin beim Kreis) und Roland Reitz (Bauaufsicht von HessenMobil) nehmen die Projekte in Augenschein.

Die Kosten für den Abschnitt 1 zwischen Sinkershausen und Frohnhausen kalkuliert der Kreis auf rund 339.000 Euro, das Geld stammt aus dem Deckenprogramm des Kreises. Die Kosten für den Abschnitt 2 zwischen Frohnhausen und Friebertshausen belaufen sich auf etwa 333.000 Euro und sollen aus der Hessenkasse finanziert werden.

Die Ortsdurchfahrt in Silberg

Eine neue Fahrbahndecke erhält außerdem noch die Kreisstraße 39/46 in der Ortsdurchfahrt von Dautphetal Silberg. Diese Maßnahme findet gemeinschaftlich mit der Gemeinde Dautphetal statt. Zusammen mit der Erneuerung der Fahrbahndecke lässt die Gemeinde die Gehwege, den Kanal und die Wasserversorgung erneuern sowie Telekommunikationsleitungen verlegen. Die Bauarbeiten hier sollen im Herbst 2019 beginnen und werden etwa ein Jahr andauern. Hierfür ist eine Vollsperrung der Kreisstraße erforderlich.
Die Kostenschätzung für den Kreis beläuft sich auf 647.000 Euro. Der Kreis rechnet mit einer Zuwendung nach dem GVFG in Höhe von 419.000 Euro; die restlichen Kosten sollen über die Hessenkasse getragen werden.

Immer eine Verbesserung

Darüber hinaus stehen an verschiedenen weiteren Straßen und auch Brücken Instandsetzungsarbeiten auf der Agenda.
Die Verantwortlichen bitten Verkehrsteilnehmer um Geduld. Jede Baumaßnahme trägt ja letztlich zu einer Verbesserung der Infrastruktur, des Straßenzustands und auch zur Sicherheit bei. .