„Jäger leisten einen großen Beitrag zum Naturschutz“

In Gladenbach, Region, Veranstaltungen by Redaktion

Die Jägervereinigung Hinterland hat einiges vor in der Zukunft. Wie der Vorsitzende, Ernst Ludwig Müller, jetzt im Rahmen der Jahreshauptversammlung wissen ließ, habe die Jägervereinigung für verschiedene Projekte Förderanträge über Mittel aus der Jagdabgabe gestellt. Geplant sind in dem Zusammenhang beispielsweise der Jagdstand in Gönnern, die Wurftaubenanlage in Runzhausen und auch eine Finanzspritze für das in zweijährigem Rhythmus erstellte Diorama.

Die Jagdhornbläser bereicherten die Veranstaltung musikalisch. (Fotos: Marina Archinal)

An diesem Abend klang überdies auch einmal an, dass Jäger Hegende sind und durch ihr Tun einen nicht unerheblichen Beitrag zum Naturschutz leisten. Unter anderem sprach Bürgermeister Peter Kremer in dem Zusammenhang ein Lob an die Waidmänner aus. Weiter steht ein weiteres großes Vorhaben auf dem Programm. Die heimischen Jäger wollen den hessischen Landesjägertag fürs kommende Jahr ins Hinterland holen – entweder in Biedenkopf oder Gladenbach oder auch in der Hinterlandhalle könnte er stattfinden.

Verdiente Mitglieder

Es galt zudem, verdiente und langjährige Mitglieder zu ehren. Rudi Mayer (Biedenkopf) und Markus Soltan (Dautphe) erhielten jeweils die Ehrennadel in Silber. Die bronzene Ehrennadel der Jägervereinigung erhielten Stefan Kasseckert und Kurt Becker (beide Dautphetal), Volker Gerhardt (Lixfeld), Rolf Kirch (Weidenhausen), Marc Theofel, Dieter Anders (Biedenkopf), Karl Weiß (Wallau) und Gustav Schneider (Steffenberg).

Seit sechs Jahrzehnten

Und für sage und schreibe sechs Jahrzehnte der Mitgliedschaft wurde Paul Heinz Meissner aus Breidenbach geehrt. Auf 50 Jahre Mitgliedschaft in der Jägervereinigung hatten es Wolfgang Achenbach und Fritz Schmidt (Wallau), Friedrich Wilhelm Krummenerl (Wiblingwerde), Reinhard Pitz (Dexbach), Helmut Waldschmidt (Wetzlar) und Manfred Werner (Herzhausen) gebracht. Seit vier Jahrzehnten sind nun Bernhard Epting (Engelbach) Edwin Hess (Oberdieten), Karl-Heinz Jung (Herzhausen), Karl Leinbach (Erdhausen), Peter Plaum (Biedenkopf), Manfred Roth (Mornshausen), Wolfgang Thomas (Niederdieten) und Karl Velte (Wallau) Mitglieder. Die Auszeichnung für ein Vierteljahrhundert der Mitgliedschaft galt Jochen Arnold, Matthias Hedderich (Buchenau), Eckhard Arzt (Biedenkopf), Heike Gillat (Gladenbach), Martin Grimmel (Marburg), Uwe Heck (Runzhausen), Jürgen Palm (Lixfeld), Ralf Schoppan (Rodenhausen) sowie Lars Wagner (Weifenbach) und Uwe Zimmermann (Römershausen).

Leider hatten nur etwa die Hälfte der Reviere überhaupt Exponate zur Trophäenschau beigesteuert. Das soll nächstes Mal besser werden.

Aber auch bei den Jagdhornbläser gab es verdiente Mitglieder zu ehren. Für fünfjährige Unterstützung galten Dank und Anerkennung Jürgen Adams (Heuchelheim) und Harald Kuffner (Buchenau), Frank Pfeifer sowie Petra Schrey (beide Gladenbach).

Sommerfest steht an

Weiter wies der Vorsitzende bereits auf das bevorstehende Sommerfest hin, zu dem die Jägervereinigung für 1. Juni einlädt. Es findet an der Schutzhütte in Runzhausen statt. Des Weiteren wurde an Reviere appelliert, bei den Ausstellungen auch ihre Rehwild-Trophäen zu präsentieren. Der Gepflogenheit waren nämlich nur rund die Hälfte der Reviere ordnungsgemäß nachgekommen. Aber natürlich wurden auch die besten Trophäen wieder entsprechend ausgezeichnet.

Weitere Auszeichnungen

Den silbernen Bruch (stärkster Muffelwidder) erhält Hans Steidel (Revier Silberg). Marko Koch (Revier Breidenbach) erhielt den silbernen Bruch für die Erlegung des stärksten Keilers. Den silbernen Bruch (stärkste Trophäe beim Rehwild) erhielt Stefan Stolz (Revier Kehlnbach).

Hege-Medaillen verliehen

Eine goldene Hege-Medaille wurde des Weiteren ans Revier Runzhausen für den besten Rehwildabschuss verliehen. Silberne Medaillen wurden auch dem Revier Breidenstein für den größten Rabenkrähen- und Elsternabschuss zuteil, ebenso dem Revier Kehlnbach für den größten Füchse- und Waschbärenabschuss.
Eine Sonderhegemedaille für den Abschuss beim Schwarzwild ging des Weiteren an Klaus Wagner (Breidenbach).