Neues Projekt: „In Würde teilhaben“

In Marburg by Redaktion

Mehr persönliche Kontakte sollen bei Menschen ab 65 Jahren einer möglichen Vereinsamung entgegenwirken. Dafür sorgen die Projektmitarbeitenden von „In Würde Teilhaben Marburg“ durch Gespräche, Unterstützung und mit Tipps für Angebote in der Nachbarschaft. Das Projekt starten die Stadt Marburg und der Verein Arbeit und Bildung nun.

„In Würde teilhaben Marburg“: Mit Oberbürgermeister Thomas Spies (Mitte) freut sich das Team über den Projektstart. (Foto: Patricia Grähling, Stadt Marburg)

Sie habe immer nur für andere gelebt, sagt eine 69-Jährige. Nun lebe sie allein in Marburg, ihr Mann sei gestorben, die Tochter weit weg, Sie selbst krank, aber nicht bettlägerig. „Mein größter Wunsch ist es, eine Freundin zu haben“, verrät sie. Was tun, wenn Menschen im Alter sich einsam fühlen, weil sie die Wohnung nicht mehr verlassen können? Was tun, wenn sie alleine leben und der Wunsch nach mehr mitmenschlichen Kontakten da ist?

Hilfe und Kontakte

Die Stadt Marburg mit der Altenplanung und der Verein Arbeit und Bildung starten gemeinsam das Projekt. Das Gleichberechtigungsreferat der Stadt ist mit dem Blick auf die Isolation älterer Frauen miteingebunden. Drei Mitarbeitende stehen in Marburg für kostenfreie und vertrauliche Kontakte am Telefon oder durch Hausbesuche zur Verfügung: Die Diplom-Gerontologin und Projektleitung Angela Schönemann, die sozialgerontologische Fachkraft Martina Schwinghammer, der Altenpfleger Thomas Hohl sowie freiberuflich Mitarbeitende.“

Angebot ist kostenlos

Die Mitarbeitenden bringen Informationen über Angebote in der Nachbarschaft, vermitteln professionelle Hilfe und neue Kontakte für mehr Begegnungen. Dieses persönliche Angebot ist kostenfrei.