Das eigene Fahrrad für Diebe uninteressant machen

In Biedenkopf, Marburg, Polizeiberichte by Redaktion

Es gibt noch einige offene Termine für die erste Fahrradcodierung im Jahr 2019 durch die Polizei in Marburg und Biedenkopf! Folgende Termine stehen noch zur Verfügung: Am Donnerstag, 4. April, zwischen 9 und 16 Uhr in Biedenkopf. Anmeldungen nimmt die Wache der Polizeistation Biedenkopf, Telefon 06461- 92950, entgegen.

Ein gutes Fahrradschloss ist eins: Noch mehr Diebstahlsicherheit gibt es durch eine polizeiliche Codierung. (Foto: Markus Spiske)

In Marburg ist die Codierung des Fahrrads zu Identifikations- und Sicherheitszwecken am Donnerstag, 28. März, von 9 Uhr bis 15.30 Uhr, und am Freitag, 12. April, von 9 bis 16 Uhr möglich. Anmeldungen werden werktags von 8 bis 15 Uhr unter der Rufnummer 06421/406-0, entgegengenommen.

Für Diebe uninteressant

„Unserer speziell geschulten Codierer registrieren Ihr Rad, versehen es mit einer individuellen Gravur und machen es damit für den potenziellen Dieb uninteressant“, so die Fachleute. Für die Codierung selbst, sind die Vorlage eines gültigen Personalausweises oder eines anderen gültigen Ausweisdokumentes, sowie ein Eigentumsnachweis für das Fahrrad notwendig.

Nicht für Carbonräder

Außerdem sollten – soweit möglich – die am oberen Sattelrohr befestigten Flaschenbehälter, Luftpumpen, Schlösser oder ähnliche Gegenstände abmontiert sein. Speziell für Elektrofahrräder wird darum gebeten, den Schlüssel zum Herausnehmen des Akkus mitzunehmen. Carbonräder können nicht codiert werden. Die eingravierte individuelle Nummer lässt Rückschlüsse auf den Eigentümer und die Herkunft des Fahrrades zu. Der potenzielle Fahrraddieb sucht sich für einen Diebstahl viel lieber ein nicht graviertes Fahrrad aus. Die Gravur macht das Rad wegen der erhöhten Entdeckungsgefahr für ihn uninteressant.

Kostenlose App

Weitere Informationen zur Wertsachenkennzeichnung nach dem hesseneinheitlichen Codierverfahren F.E.I.N. stehen im Internet unter www.polizei.hessen.de. Der Fahrradpass ist kostenlos als App für die gängigen Betriebssysteme der Handys zu bekommen, wie Polizeisprecher Jürgen Schlick betont.