Berlin physikalisch und künstlerisch erfahren

In Bad Laasphe by Redaktion

Inzwischen ist das Event schon zur Tradition geworden: Zum Schulprogramm des Gymnasiums Schloss Wittgenstein gehört seit vielen Jahren die Durchführung einer „Hochschulwoche Berlin“ in Zusammenarbeit mit dem Institut für Physik der Humboldt Universität.

Die GSW-Schülerinnen und Schüler experimentieren im Schülerlabor der Humboldt Universität. (Foto: Klaus Hofmann)

Bereits zum 21. Mal hatte Physiklehrer Klaus Hofmann für Schülerinnen und Schüler der Physikkurse der Jahrgangsstufe 11 (Q1) diese Fahrt Mitte Februar organisiert, um ihnen zu vermitteln, was nach dem Abitur in naturwissenschaftlichen Studiengängen auf sie zukommen kann.
In diesem Jahr schloss sich allerdings erstmalig eine zweite Schülergruppe um Kunstlehrer Herbert Kleinbruckner den Physikern an, um Berlin unter künstlerischen und architektonischen Gesichtspunkten kennen zu lernen.

Eine Menge Input

Für die Physiker hatte Klaus Hofmann ein umfangreiches Programm zusammengestellt. An zwei Tagen beispielsweise waren die Schloss-Schülerinnen und -Schüler im Hahn-Meiner-Campus des Helmholtzzentrums Berlin zu Gast. Im dortigen Schülerlabor führten sie unter Anleitung von mehreren Tutoren Versuche zur Fotovoltaik mit dem Selbstbau einer Farbstoff-Spannungszelle durch, deren Energie zum Betrieb eines Taschenrechners ausreichte.

Viele Eindrücke

Für die kunstinteressierten GSW-Schülerinnen und –Schüler hatte Herbert Kleinbruckner gleichermaßen ein äußerst interessantes und abwechslungsreiches Programm geplant – unter anderem wurden der Weltenbrunnen von Schmettau, die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, die Willy-Brandt-Plastik im SPD-Haus, das Holocaust-Mahnmal oder das Brandenburger Tor besichtigt und in Referaten aufgearbeitet.
Eine kleine Stadtrundfahrt durch Berlin sowie ein Theaterbesuch rundeten die informative und intensive Exkursion für alle ab.