„Mehr als übliche Gastfreundschaft“ in Tansania

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Zu einem Partnerschaftsbesuch in Tansania war über den Jahreswechsel eine Delegation des Evangelischen Dekanats Biedenkopf-Gladenbach zu Gast. Der Partnerschaftsausschuss des Dekanats lädt alle an der Partnerschaftsarbeit und den Freunden in Tansania Interessierten nun für den heutigen Donnerstag, 14. Februar, zu einem Reisebericht mit den vier Reisenden ein.

Treffen in Weidenhausen

Ab 18.30 Uhr teilen Claudia Schmidt, Lutz Hermann (beide Dautphetal-Holzhausen), Antje Graf-Stöhr (Weidenhausen) und Marion Schmidt-Biber (Hatzfeld-Holzhausen) ihre vielen Erlebnisse, Fotos und Impressionen in Gestalt eines ausführlichen Reiseberichts im evangelischen Gemeindehaus in Weidenhausen (Kirchstraße).

Eins im Glauben

Bei einem kleinen Imbiss berichten sie von ihren Begegnungen in den Partnergemeinden im Ngara/Nkwenda-District und der Karagwe-Diözese. „Wir hatten eine tolle Zeit in den Familien und mit den Schwestern in Nkwenda“, berichtet Gemeindepädagogin Marion Schmidt-Biber, die als zuständige Referentin für Ökumene und Partnerschaft im Dekanat die Reise geleitet hat. „Es war das Gefühl, dass wir Eins sind im Glauben, dass wir mehr als die übliche Gastfreundschaft erlebt haben.“

Erstmals kamen Vertreter der Partner aus Kigara, der Tegemeo-School, Ngara und Nkwenda mit einer Delegation aus dem Dekanat Biedenkopf-Gladenbach zusammen. (Foto: Marion Schmidt-Biber)

Anders als sonst oft bei Partnerschaftsreisen standen nicht die Projekte vor Ort im Vordergrund, sondern der inhaltliche Austausch über das Jahresthema des Dekanats „Freiheit… geschenkt?!“ Im Vorfeld hatte die Delegation einen kleinen Fragenkatalog ausgearbeitet, der als Grundlage für die Gespräche diente. Als „große Ehre“ haben die vier Dekanatsvertreter ihre Einladung zur Feier des 40-jährigen Bestehens der Karagwe-Diözese erlebt, wo sie Grußworte sprechen durften und als Geschenk der Partnergemeinden Abendmahlsgeschirr überreichten, erzählt Marion Schmidt-Biber. „Durch die Besuche werden die Partnerschaften erlebbar“, findet sie: „Die Begeisterung kann Impulse für die Partnerschaft bewirken.“

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