Jetzt: Aktionswochen gegen Taschendiebstahl

In Allgemein, Polizeiberichte, Region by Redaktion

Augen auf und Tasche zu! Langfinger sind immer unterwegs“, so lautet das Motto der aktuellen landesweiten Kampagne gegen Taschendiebstahl vom 7. bis 13. November.

In Siegen-Wittgenstein sind die Taschendiebstähle erfreulicherweise wieder zurückgegangen. Das soll sich auch nicht wieder ändern. (Statistik: Polizei)

Der Verlust des Portemonnaies, Handys und Schlüssels bedeuten für die Betroffenen oftmals einen regelrechten Identitätsdiebstahl: Persönliche Gegenstände und Fotos im Smartphone sind häufig für immer verloren, im schlimmsten Fall wird das Konto leergeräumt und mit dem Personalausweis werden durch die Diebe teure Abonnements und Käufe getätigt.

Achtung bei Gedränge

Und überall dort, wo viele Menschen zusammenkommen und Gedränge herrscht, finden Taschendiebe ihre Opfer.
Das geschieht vorzugsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Bahnhöfen, Flughäfen, in Fußgängerzonen, in Diskotheken und Gaststätten, bei Messen oder Volksfesten, aber auch beim täglichen Einkauf in Supermärkten und großen Warenhäusern.

Zugelangt wird überall

Und was für die Bürger in Siegen-Wittgenstein hilfreich und nützlich ist, das gilt nicht minder fürs Hinterland. Denn zugelangt wird überall wo es sich anbietet. „Obwohl der Kreis Siegen-Wittgenstein somit sicherlich nicht als eine ‚Hochburg des Taschendiebstahls‘ bezeichnet werden kann, beteiligt sich natürlich auch die Kreispolizeibehörde in diesem Jahr wiederum an der landesweiten Aktionswoche zur Bekämpfung des Taschendiebstahls“, sagt Polizeisprecher Georg Baum und appelliert an die Bürger, ihre Wertsachen gut im Blick zu behalten.

Vielfältige Tricks

Die Facetten der Taschendiebe sind vielseitig. Oft gehen die Trickdiebe arbeitsteilig in Teams vor. Sie lenken die Opfer ab. Die Geschädigten werden angerempelt, im Gedränge wird ein Stau provoziert. Häufig geben Täter auch vor, nach der Uhrzeit oder dem Weg zu fragen. Ein Mittäter nimmt die Geldbörse oder das Handy aus den Taschen der Opfer und verschwindet unauffällig.“
Gerade solchen Situationen sollte man sich mit besonderer Aufmerksamkeit stellen.