108. „Schmidt“-Kirmes: Gemeinschaft ist wichtig

In Allgemein, Breidenstein by Redaktion

Auch Bürgermeister Joachim Thiemig (links, hier mit Ortsvorsteher Manfred Schmidt und dessen Ehefrau Ursula) freute sich, dabei sein zu dürfen. (Foto und Foto oben: Veranstalter)

Es war genau die 108. Kirmes, die durch die Burschenschaft „Schmidt“ 1910 ausgerichtet wurde. Und sie verlief durchaus erfolgreich. Zum Bayerischen Abend hätten es einige Gäste mehr sein können. Doch für die, die vor Ort waren, war die Stimmung top, der Abend gelungen. Von „Fiesta Mexicana“ über „Eine neue Liebe…“ bis „Rote Lippen soll man küssen“, reichte das Repertoire der Lieder die die Musikkapelle Werthenbach im Gepäck hatte und die beim altersgemischten Publikum für beste Unterhaltung sorgten.

Die Musikkapelle aus Werthenbach sorgte für Musik und Takt. (Foto: Redaktion)

Am Sonntag dann: Aufstellung zum Festzug. Ständchen für Ortsvorsteher Manfred Schmidt und Ehefrau Ursula. Auch Bürgermeister Joachim Thiemig hatte sich eingefunden, um zum Festzelt an der Freizeithalle mitzumarschieren.

Die Breidensteiner Burschen: eine stattliche Truppe. (Foto: Redaktion)

Zugführer Jan Kersten Steinhanses betonte in seiner Ansprache, wie wichtig eine intakte Gemeinschaft in einem so wunderschönen Städtchen wie Breidenstein sei. Ein Fest auf die Beine zu stellen und Helfer für einen geregelten Ablauf zu finden, sei kein Problem, meinte er. Es werde jedoch immer schwieriger, Leute zum Mitfeiern zu bewegen. „Aber ohne das Engagement in den Vereinen und ohne das gemeinschaftliche singen, feiern und tanzen ist unsere Stadt Breidenstein doch nur noch ein Dorf mit einem schwarz-gelben Wappen und zwei Schlössern.“

Auch die Altburschen waren natürlich wieder mit von der Partie. (Foto: Redaktion)

Ortsvorsteher Schmidt wünschte den Burschen, dass sie sich Motivation und Engagement erhalten mögen: „Ihr habt das großartig gemacht!“ Und nach dem Ständchen und dem obligatorischen Schnäpschen zog der Zug durch den Ort.

Die Trachtengruppe: immer ein besonderer Anblick. (Foto: Redaktion)

Natürlich waren die Altburschen wieder mit im Festzug, aber auch die kleinen Trachtentänzer reihten sich ein in ihrem historisch nachempfundenen Outfit. Sängerinnen, „Hysteria“-Frauen und eine ganze Menge weiß gewandeter befreundeter Burschen- und Mädchenschaften zogen mit über die Pforte, ein Stück der Brückenstraße entlang und Richtung Festzelt.

Fahne schwenkend hinterher: befreundete Burschen und Mädchen der Region. (Fotos: Redaktion)

Musikalisch begleitet wurden die Festzug-Gruppen von der Musikkapelle Werthenbach. Der weitere Sonntag wurde dann von der Partyband Holiday beschallt: Sound und Stimmung in bewährter Weise.

Richtung Festzelt zog sich der Zug durch das Städtchen.

Hübsche Mädels fehlten auch nicht im Reigen der Gruppen.

Die Frauen boten mit einem geschmückten Bollerwagen einen Hingucker.

Gleich geschafft… noch rund 300 Meter bis zum Festzelt…