Heuernte im Hinterland

In Allgemein by Redaktion

Region. Bei der Heuernte, das wissen die Hinterländer Bauern, kommt es in erster Linie auf den richtigen Zeitpunkt an, denn davon hängt die Qualität des Heus ab. Wenn man das Heu zu früh erntet, ist es noch nicht voll entwickelt. Wenn man auf der anderen Seite zu spät erntet, ist zwar der Ertrag höher, aber man hat Qualitätseinbußen. Der richtige Zeitpunkt ist dann gekommen, wenn der Großteil der Gräser blüht, denn dann enthalten sie die größte Menge an verdaulichen Nährstoffen und bringen zudem einen ordentlichen Ertrag. Wer also den richtigen Zeitpunkt abpasst, bei dem stimmen sowohl die Qualität als auch die Quantität. Wenn das Gras schon zu reif ist, dann sind die Nährstoffe schon in den Samen und die Knospenanlage gewandert. Das Heu selbst enthält dann deutlich weniger Nährstoffe für die Tiere an die es verfüttert wird. Zudem ist es dann schwer verdaulich, da die Halme eher strohig und die Blätter verholzt sind. Das frühere Mähen hat aber noch mehr Vorteile: Man vermeidet die Regenfälle im Sommer, denn diese bekommen dem Heu nicht. Durch die warmen Sommertage, die wir im Hinterland aber schon sehr früh verzeichnen konnten, ist bereits jetzt die Zeit gut für die Heuernte. Und so sind die Hinterländer Bauern wie hier auf einer Wiese bei Wolzhausen schon allerorten fleißig unterwegs.

Heuernte im Hinterland, Traktor auf der Sommerwiese

Heuernte auf einem Feld bei Wolzhausen. (Foto: privat)